Adventskranz (2)

PREDIGT – Download: Mt 11,02-10 Johannes Vorläufer

 


 

  1. Sonntag im Advent 2019  –   Mt. 11,2-10 / Mal.3,1

Der Vorläufer des Herrn

Die Ankunft Christi und seines Vorläufers

In unserem Text wird Johannes der Täufer noch einmal in den Mittelpunkt gestellt. Wer war er denn wirklich? Was hatte er für einen besonderen Auftrag? Wollen wir von ihm heute lernen.

Die alttestamentliche Prophezeiung sprach bereits davon:

Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg vorbereiten soll. Mal 3,1

 

  1. Johannes ist ein Prophet und er ruft zur Lebensveränderung auf

Johannes hatte seinen Auftrag vom Himmel und nicht durch Menschen. Alle Menschen hielten ihn für Gottes Propheten.

Was sind aber Propheten für besondere Menschen?

Es sind beständige, entschlossene und unbeirrbare Menschen. Dies gründet sich einmal auf ihre Berufung durch Gott, dann aber auch auf ihren besonderen Charakter.

Deshalb fragte Jesus seine Zuhörer über Johannes:

Wolltet ihr ein Rohr sehen, was sich im Winde bewegt? Oder, das jedem Winde nachgibt.

Nein, Johannes war kein Fähnchen im Wind. Er war ein charakterfester Mensch, entgegen vieler Politikern und Kirchenfürsten, die ihre Politik nach jedem Wind und Meinung der Leute gestalten. Johannes richtete sich nicht nach den letzten Meinungsumfragen, nein, er war ein entschlossener Mann, der sich allein auf Willen Gottes gründete und selber auch tat. Und als er die Ethik des Herodes angriff, der seinem Bruder die Frau ausgespannt hatte und mit ihr zusammenlebte, da verbog er sich nicht einen Millimeter im Wind. Er gab auch damals nicht verschiedene Auslegungsmöglichkeiten für jeden Fall, aber er verkündete das Gericht des Gesetzes Gottes ohne Scheu: nämlich, solche Menschen sind nach dem Gesetz Gottes zu steinigen. Johannes verbog weder sich, noch seine Botschaft. Er passte sie nicht zeitgemäß nach jedem neuen Windzug der Gesellschaft an.

 

Propheten sind Menschen, die sich selbst verleugnen.

Jesus fragte das Volk: Wolltet ihr einen Menschen in weichen Kleidern sehen? Damit meinte er Menschen in vornehmer Kleidung, die in Palästen und Fünf-Sterne-Hotels wohnen. Nein, Johannes Kleidung passte auch zu seiner Botschaft. Er trug wie Elia einen Karmelhaar-Mantel und einen Ledergürtel. Denn eine raue Botschaft bedarf auch einer rauen Kleidung. Und seine braune „Kutte“ das Bußgewand des Kamelhaar-Mantels passte damit auch zu seiner Umgebung, nämlich zur Wüste. Aus diesem Grunde müssen Prediger und Evangelisten auch darauf achten, dass sie nicht wie Show-Master und Fernsehstars aussehen, noch sich so benehmen. Form geht immer mit Inhalt zusammen. Denn die Botschaft muss mit dem Charakter übereinstimmen. Auch Kleidung und Botschaft gehen gemeinsam einher. Das betrifft auch mein Auftreten und mein Zeugnis!

 

Propheten sind Menschen, die einen besonderen Auftrag erhielten. Immer ging es darum, das Volk oder die Oberen zurück zu Gott und seinem Gesetz zu rufen. Auch Johannes sollte alle Menschen zur Buße rufen. Busse bedeutet Umkehr, eine Umkehr von bösen Wegen, Taten, Worten und Gedanken. Johannes ist aufgetreten und hat so die Herzen der Menschen auf Christus vorbereitet. Er hat gesagt: Christus ist das Lamm Gottes, das die Sünden der Welt trägt. Er hat auf Ihn, das wahre Licht hingewiesen, das in die Dunkelheit der Menschen hinein leuchtet. Johannes ist aufgetreten und hat auch Menschen getauft, als Zeichen, dass ihre Sünden abgewaschen werden, damit ihnen durch Christus vergeben wird, und dass sie anstatt eines ungerechten Lebens wieder ein gerechtes Leben führen sollten. Bei Johannes ging es um Lebensveränderung in allen Volksschichten, bei Priestern, theologischen Lehrern, Zolleinnehmern, römischen Soldaten und der Tempelgarde.

Wenn wir uns auf Advent einstellen, dann geht es auch darum, dass auch wir unser Leben verändern lassen. Egal, ob wir hier im Neukirchen, in Schwarzenborn, in den alten oder neuen Bundesländern wohnen. Die Veränderung unseres Lebens ist wichtig, damit wir Christus bei seiner 2. Wiederkunft gereinigt und verändert empfangen können.

Die Adventszeit ist immer eine Bußzeit. Die Vorbereitung auf das Geburtstagsfest Jesu ist eine Besinnungs- und Vorbereitungszeit, kein Weihnachtsrummel

Wir müssen uns vorbereiten, dass wir keine schmutzigen und ungerechten Kleider tragen. Diese müssen wir ausziehen, um so in gereinigten Kleidern den kommenden König zu empfangen. Und so heißt es.

  1. Joh 3,2+3

Meine Lieben, wir sind schon Gottes Kinder; es ist aber noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden. Wir wissen aber: wenn ER offenbar wird, werden wir im gleich sein; denn wir werden ihn sehen, wie er ist. Und ein jeder, der solche Hoffnung auf ihn hat, der reinigt sich, wie auch jener rein ist.

Wollen wir Neid und Ärger mit uns selbst und anderen, unseren Nächsten im Hause und außer Haus ablegen? Wollen wir keine bösen Gedanken über sie hegen? Wollen wir nicht unbarmherzige Worte über unsere Nächsten und Verwandten reden oder Geschwister in der Gemeinde denken? Richtet und beurteilt niemanden, denn das letzte Gericht gehört dem wiederkommenden Friedensfürsten. Wollen wir Gott um Vergebung bitten, und … wollen wir unser Leben verändern.

So lasst uns in dieser Adventszeit solche bösen Kleider ausziehen und uns auf die zweite Ankunft unseres Herrn vorbereiten. Wollen wir ihn mit Festkleidern der Wahrheit und Gerechtigkeit empfangen.

 

  1. Johannes ist der Bote , der dem Volk sein Selbstvertrauen wegnimmt

Johannes ist der, von dem es in den Heiligen Schriften heißt.

„Ich (Gott, der Vater) sende meinen Boten vor dir (Gott, dem Sohn) her – das sagt Gott -, damit er (Johannes) den Weg für dich (den Sohn) bahnt`“.

Johannes sollte Jesu Weg vorbereiten. Wodurch geschah dies?

Die Juden besaßen großes Selbstvertrauen in sich selbst. Sie sagten: Wir haben Abraham zum Vater. Wir sind seine Kinder. Wir stammen aus dieser Verwandtschaft ab, egal was wir tun, egal, wie wir uns verhalten. Es macht nichts, ob wir gerecht oder ungerecht sind, ob wir böse zu unseren Nächsten sind oder sie betrügen. Hauptsache,  wir gehen zum Tempelgottesdienst oder in die Synagoge gehen, dann ist alles schon gut. Denn, wir sind ja Abrahams Kinder, wir sind beschnitten, wir sind doch die auserwählten Juden.

Doch dies stimmte nicht: Denn schon immer waren diejenigen, die Auserwählten, die, die zerbrochenen und zerschlagen Herzens waren. Es waren die, die auch taten, was Gottes Gebote sagten. Nur diese waren sein wirkliches Volk. Denn nur die, die beschnittenen Herzens waren und Gott wirklich liebten, dass waren die Erwählten Gottes. Sein Volk war immer nur ein erwählter Überrest.

 

Römer 2, 28+29 Denn der ist ein Jude, der es äußerlich ist,… sondern der ist ein Jude, der es inwendig verborgen ist, und das ist die Beschneidung des Herzens, die im Geist und nicht im Buchstaben geschieht.

Nun aber gilt dies auch uns: Gott lässt uns durch seine Boten heute sagen: „Ich will euer großes Selbstvertrauen in euch selbst wegnehmen.“ Sagen wir nicht auch: Ich bin evangelisch, ich bin katholisch. Ich bin Christ. Ich bin Mitglied der Kirche, einer christlichen Gemeinde, ich bin getauft, ich bin konfirmiert, ich bin gefirmt. Ich bin intelligent! Was wollt ihr denn? Ich bleib‘, was ich bin. Ich habe die Kirche zur Mutter und damit Gott zum Vater. Ist dies genug? Ich habe ein starkes Selbstvertrauen.

Ja, es mag genug sein, wenn dein Leben mit dem der Gebote übereinstimmt, wenn du Jesu Lebensweise nachlebst. Dann darfst du vertrauen, aber dann allein in Gottes Gnade. Wenn diese Lebensweise Jesu bei dir nicht vorhanden ist, dann ist weder Abraham dein Vater, noch die Kirche (wo du meinst die Seligkeit her kommt) deine Mutter, noch Christus dein Herr. Wenn dein Leben nicht nach der Lebensweise Jesu gelebt wird, dann ist die Axt schon an deinen Lebensbaum angelegt, dass er abgehauen wird. Worauf gründet sich deine Selbstsicherheit? Nicht umsonst heißt es:

Glaubet ihr nicht, so bleibet ihr nicht!

  So wie Johannes den Juden ihre Selbstsicherheit wegnahm, wegen ihrer Beschneidung und Abstammung von Abraham, so muss auch unsere Selbstsicherheit, wegen unserer Leistung, Gutestun oder Kirchenzugehörigkeit weggenommen. Auch ich als Prediger muss sagen: Es genügt nicht, dass du getauft bist (mit viel oder wenig Wasser), dass du konfirmiert bist oder in den Religionsunterricht gingst oder zu einer Kirche gehörst. Dass alles ist gut und nützlich, aber es reicht allein reicht nicht aus, um ewiges Leben zu haben. Was ist aber wichtig?

Wichtig ist vor allem, dass unser Leben auf den Kommenden beständig ausgerichtet ist.

 

 

  1. Johannes ist Wegweiser auf den Kommenden, Ihn selbst empfangen

Maleachi sagt nun weiter:

Und bald wird kommen zu seinem Tempel der HERR, den ihr sucht.

Dieser Herr kam in den Armen der Maria zum Tempel.Zacharias suchte ihn schon lange und nahm ihn dann in seine Arme. Er sprach zu Jesus:  Herr, nun lässt du deinen Diener in Frieden fahren, denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen. Ein Licht zu erleuchten die Heiden und zum Preis deines Volkes Israel. Er hatte auf ihn gewartet und ihn selbst empfangen.

Wie steht es mit dir? Für uns ist es wichtig, dass wir Jesus mit unseren inneren Augen als Retter, als unseren Heiland erkennen und ihn in unsere Arme und unsere Herzenskrippe nehmen. Ihm sollen wir danken, dass er uns die Sündenschuld vergibt und uns von der Macht des Teufels errettet hat. Wollen wir Ihn als unseren Heiland annehmen? Erst dann sind wir wirklich Abrahams Kinder, wenn er unser persönlicher Retter ist und er unser Herr bleibt.

Johannes sagt:      Siehe, das ist Gottes Lamm, welches der Welt Sünde trägt.Er weist von sich selbst weg, indem er sagt: Ich bin nicht der Prophet, ich bin nur eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet dem Herrn seinen Weg.

Johannes ist nur Wegweiser  auf den KOMMENDEN hin. Wir aber sollen den Messias empfangen. Johannes sagt:

Ich taufe ich mit Wasser. Er aber, der nach mir kommen wird, der wird euch mit Heiligem Geist und Feuer taufen:

Das ist mit seiner vollkommenen Erlösung. Leute, auf diesen Kommenden kommt es an.

Lasst uns deshalb den Kommenden empfangen, seht Ihn, empfangt Ihn und verändert euer Leben.

Zusammenfassung: 

Johannes ist ein Prophet  und ruft zur Lebensveränderung auf

Bist du solch ein berufener und charakterfester Mensch wie jener, der andere zur Lebensveränderung aufruft? Stimmt deine Lebensform mit deiner Botschaft überein?

 Johannes ist der Bote, der dem Volk sein Selbstvertrauen wegnimmt.

Bist du solch ein Bote, der anderen nur deshalb das Selbstvertrauen wegnimmt, weil du möchtest, dass diese Menschen allein Christus vertrauen?

Johannes ist Wegweiser, der auf den Kommenden hinweist, Ihn selbst zu empfangen.

Bist du solch ein Wegweiser, dass du von dir wegweist und Menschen zu Christus führst, damit sie ihn persönlich annehmen?

Wenn ja, dann kann Gott dich wie einst Johannes als Prophet, Bote und Wegweiser gebrauchen auf Christi zweites Kommen hinzuweisen.. Amen.

 

Predigt Trinitatis 11 – Christusgemeinde

Download hier klicken —> Kollektenpredigt Trinitatis11

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Allmächtige Gnade oder gnädige Allmacht in Deinem Leben?

Predigt zum 11. Sonntag nach Trinitatis

Wochenspuch: „Denn Gott tritt den Stolzen entgegen, den

Lesungen: Altes Testament: Dan 9,3-6.14-18; Epistel: 1 Kor 15,1-11; Evangelium: Lk 18,9-14
Tagesgebet:
O Gott. Du erweist Deine Allmacht vor allem darin, dass Du Mitleid und Erbarmen zeigst. Verleihe uns nach Deiner Barmherzigkeit ein solches Maß Deiner Gnade, dass wir – dem Weg Deiner Gebote folgend – Deine gütigen Verheißungen erlangen und so Teilhaber Deiner himmlischen Schätze werden. Durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.

Das heutige Kollektengebet (Tagesgebet für die Woche) bezieht sich auf unsere drei obigen Schriftlesungen, insbesondere wie Gottes Allmacht vor allem in seiner Gnade (Barmherzigkeit und in seinem Mitleid) gesehen wird und von dieser Grundlage aus sein allmächtiges Handeln geschieht.

„Dieser Zusammenhang – Gnade und Allmacht – ist besonders in den Gedanken zu finden, dass die Bekehrung und Errettung eines Sünders dann Anteil an Gott an seinem „himmlischen Schatz“ gibt.

  1. Das Werk der Barmherzigkeit ist jedoch zugleich Gottes höchstes Handeln in Macht. Denn die Kräfte, die hier benötigt werden, um die Rechtfertigung eines von Gott getrennten Sünders zu erreichen sind folgend: Es geht darum die geistliche Trennung zwischen Gott und den Menschen aufzuheben. Und dies geschieht durch nichts Geringeres als durch das Blutvergießen und den Gehorsam seines Sohnes. Darin liegt die allmächtige Kraft.
  2. Auch die Kräfte, die notwendig sind, um die Heiligung des nun geretteten Sünders zu bewirken, ist nichts Geringeres als das weiter mächtige Wirken des Geistes Gottes. Dieses erste und zweite Eingreifen geschieht aus Gnade, bzw. aus Mitleid und Barmherzigkeit Gottes an allen Gläubigen.

Das hier angesprochene Ineinander greifen des Wunders der Barmherzigkeit und der Macht Gottes wird am deutlichsten am Beispiel des Apostels Paulus in der heutigen Epistel Lesung erkannt (1 Kor 15,1-11). Gott erklärte seine Allmacht am Nachdrücklichsten in Rückgewinnung dieses Verfolgers der Gemeinde Christi. – Er musste gebändigt werden, durch Blendung seiner Augen, durch Sturz vom Pferd, durch Schrecken und Hilflosigkeit bei der Orientierung, durch Besuch und Gebet eines einfachen Bruders und Begnadigung. Die Gnade, die einherging mit Allmacht, verwandelte diesen unwürdigen Pharisäer, diese Fehlgeburt Saulus in einen bekehrten Paulus. Und wie alle Menschen von Geburt an durch Sünde Adams auch eine Fehlgeburt sind, so müssen auch wir durch Gottes Allmacht von unserem hohen Ross geworfen werden, müssen geblendet werden, um blind zu werden für den Glitz und Glamour dieser Welt, und der Welt Satans. Der sagt: All diese neuesten Dinge der Welt musst du besitzen, alle deine selbst gesteckten Ziele musst du erreichen, du musst vor den Menschen nach Anerkennung streben, du musst dich selbst verwirklichen, du musst nur an dich denken, sind seine Eingebungen.

Erkennen wir, es benötigt eine ungeheure Kraft, uns aus der Macht unserer Gedanken, unseres verbogenen Willens und der Macht Satans herauszulösen.

Diese Herauslösung geschah bei Paulus aus Gnade.

Bei jeder Bekehrung zu Gott und Ergreifen der Erlösung durch Christus finden wir, dass die Macht Gottes mit Barmherzigkeit gepaart ist, mit der Gnade daherkommt.

Denn je schlimmer die Sünde des Sünders, je tiefer der Abgrund, in den er vor Gott und Menschen gesunken ist, je dunkler sein Leben, desto stärker ist die Macht Gottes gefragt, die Ihn oder Sie aus Sumpf und Dunkelheit herausziehen kann.

In jedem Fall ist die unbegrenzte Macht und die unbegrenzte Gnade Gottes gefragt und wird tätig.

Dies geschah bei Paulus, der die Kirche Gottes und damit Christus selbst verfolgte. Er, der Unwürdige, die Fehlgeburt, wird nun durch die geistliche Neugeburt gleichzeitig berufen, ein Instrument zur Verbreitung des Evangeliums zu werden.

Und er wird es auch, mehr als die anderen Apostel. Der unwürdigste Apostel wird zum meist gebrauchten Apostel, zum effektivsten in der Mission. Warum? Durch die allmächtige Gnade.

Paulus wurde damit berufen, ein Instrument zur Verbreitung des Evangeliums zu werden.

Und dieses Evangelium ist uns im Wortlaut überliefert. An diesen Wortlaut müssen wir uns halten, dass Christus wegen unserer Schuld vor Gott gestorben und von den Toten auferstanden ist nach drei Tagen, und dass ihn mehr als 520 Zeugen lebend gesehen haben.

Ja, die Gnade Gottes geht einher mit der Allmacht Gottes, besonders in der machtvollen Auferstehung Jesu Christi.

Gottes Allmacht zeigt sich besonders auch bei seinem auserwählten Volk.

Immer wieder fiel es von Gott ab vom Errichten des goldenen Kalbes bis zum Anbeten von Götzen auf allen Höhen und unter Bäumen und Unzucht treiben im Tempel. Gott führte es in seiner Allmacht in die Gefangenschaft der Völker.

In unserer AT Lesung betet Daniel und bekennt für sich und das ganze Volk, dass sie immer wieder nicht getan haben, was sie tun sollten, aber getan, was sie unterlassen sollten, und dass kein Heil in ihnen vorhanden war.

Dann aber antwortet Gott in seiner allmächtigen Gnade. Er führt sie nach 70 Jahren wieder in das verheißene Land, zurück nach Israel. Er unterstützt sie sogar durch ihre einstigen Unterdrücker und lässt durch sie Jerusalem und den Tempel wieder aufbauen.

So sagt auch der Psalmist (106, 7-8). Unsre Väter in Ägypten wollten deine Wunder nicht verstehen. Sie gedachten nicht an deine große Güte und waren ungehorsam am Meer, am Schilfmeer. Er aber half ihnen um seines Namens willen, dass er seine Macht beweise.

Obwohl also Israel immer wieder so tief gefallen war, befreite sie Gott – nicht um ihrer guten Werke oder ihres großmütigen Charakters willen – sondern um seines Namens willen, aus Gnade, um darin seine Macht zu beweisen. Allmächtige Gnade!

Gottes Allmacht zeigt sich auch in unserer Evangeliumslese in Gnade. Im Kontrast zwischen dem sich als Nr. 1 darstellenden Pharisäer, der besser und vollkommener sich neben Gott im Tempel stellte als der in der Ferne stehende Sünder. Gott hätte ja noch froh sein müssen, solch einen Kerl im Gottesdienst zu haben und ihn bedienen zu können. Er hätte ihm noch danken sollen, dass dieser makellose Kerl ihn im Tempel besucht.

Doch nein, Gott verachtet die Stolzen, die Hochmütigen, die da überall auffallen und sich selbst in den Mittelpunkt stellen. Bei jenen kann seine allmächtige Gnade nicht wirken. Sie wird von dem blitzenden Ego-Feuerwerks des Selbstgerechten abgewiesen.

Doch bei unserem Zöllner oder Zolleintreiber, der wusste, dass er viel Dreck am Stecken durch Unwahrheit und Betrug hatte, bei ihm zeigt Gott seine Allmacht und Gnade. Dieser Mensch hatte vor Gott nichts verdient, hatte keinerlei Anspruch auf Anhörung, Zuneigung oder irgendein Entgegenkommen Gottes.

Da dieser sich aber als völlig bloß, als vollkommen bedürftig, als Armer vor Gott im Geist darstellt, deshalb wird er zum Gegenstand der Gnade und Liebe Gottes.

Der Zöllner sagt quasi: meine Schuld, meine Schuld, meine große Schuld, und: Sei mir gnädig.

Damit öffnet er sein leeres Leben, öffnet das Schleusentor, sein ausgetrocknete Lebensdock. Jetzt strömen und schießen die Wasser der Gnade hinein in sein Leben. Er erhält das Wasser des Heils umsonst, ohne jegliches Verdienst.

Lass auch Du – wie bei Paulus und dem Zöllner – die Allmacht Gottes besonders durch die Gnade Gottes in dein Leben einströmen. Lass Dein Leben durch die Macht der Gnade verändern. Denn Dein Leben soll das eines würdigen Gesandten des Evangeliums sein, der den Wortlaut der Gnade recht verkündigt. Dann werden auch Fernstehende durch sie verändert. Amen.

xtus Kapelle

DOWNLOAD für Gemeindebrief 2019 September

 

Sonntag jeweils 10 Uhr Gottesdienst im September
Mahlfeier 2x monatlich Schwarzenborn, Richbergstr. 11, Christuskapelle;
Vorletzter und letzter Sonntag im Monat Wortgottesdienst Haus Rhönblick
Nach den Gottesdiensten Einladung zum Brunch in die Jausenstation.
Andachten und Treffen unter der Woche

Dienstag-Samstagmorgen: 8:00 bis 8:30 Uhr Morgenlob/ Familienlob
Dienstag: 18 Uhr Kurs Evangelisation – Bischof Gerhard, außer im Urlaub.
Donnerstag: 19.30 Uhr Frauentreff, Kaminzimmer Richbergstr. 17,
Schwalmblick; Verantwortlich: Gabriele Buder; Handy 0157-73550851
Samstag: 19.00 Uhr: Gebetsstunde mit Klaus und Gabriele Buder – Örtlichkeiten im Knüllcamp wechselnd. Anfrage.

Hinweis: Bischof Gerhard und Grace Meyer sind vom 16.09.-1.10. im Urlaub

 

ÜBERBLICK  SEPTEMBER

11. Sonntag nach Trinitatis
01.09.2019 Pharisäer und Zöllner
10.00 Uhr Christuskapelle
Abendmahlsgottesdienst

Wochenspruch: „Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.“ 1. Petrusbrief 5,5b

Lesungen: Dan 9,1-5.14-18; Psalm 113; 1.Kor 15,1-11; Luk 8,18,9-14
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12. Sonntag n. Trinitatis
08.09.2019 Die große Krankenheilung
10 Uhr Christuskapelle
Abendmahlsgottesdienst
Wochenspruch: „Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen.“ Jesaja 42,3

Lesungen: Jes 29, 17-24; Ps. 30; 2 Kor 3,4-11; Mr 7,31-37
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13. Sonntag nach Trinitatis
15.09.2019 Der barmherzige Samariter
10:00 Uhr Christuskapelle
Abendmahl-Gottesdienst
Predigt: de Vries –  Student St. Benedikt Seminar

Wochenspruch: „Christus spricht: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ (Mt 25,40)

Lesungen: Jes 58,7-12; Psalm 73 (112); Gal 3, 15-37; Lk 10, 25-37

14. Sonntag nach Trinitatis
22.09.2019 – Der dankbare Samariter
10.00 Uhr Rhönblick – Wortgottesdienst –
(Predigt Andreas Hermann, Wiesbaden)

Wochenspruch: „Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan  hat.“ Psalm 103,2

Lesungen: 1.Chronik 29, 9-21; Psalm 84, Galater 5, 16-24; Lukas 17, 11-19
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15. Sonntag nach Trinitatis
29.09.2019  Die irdischen Güter
10.00 Rhönblick – Wortgottesdienst
(Predigt Klaus Buder)

Wochenspruch: Alle eure Sorgen werft auf ihn; denn er sorgt für euch.“ 1.Petrus 5,7

Lesungen: 1. Könige 17, 8-16; Psalm 37,1-6.25-29; Galater 5,25-6,10; Matth. 6, 24-34

 

Einladung Theologie am Abend

während des St. Benedikt Seminars am
5. Oktober 20 Uhr im Knüllcamp/Rhönblick mit
Dr. Norbert Feinendegen, Bonn.

C S Lewis

Vortrag über C. S. Lewis
intellektuellen Werdegang und seine heutige Aktualität. Die von Dr. Feinendegen übertragenen Lewis-Texte ins Deutsche sind kürzlich erschienen im Fontis-Verlag
und werden vorgestellt.
Mehr im Internet unter:  http://www.fontis-shop.de/Durchblicke

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C.S. Lewis zählt zu den größten Vorbildern und Mentoren des Christentums. Seine Kinderbücher – etwa „Die Chroniken von Narnia“ – sind bei Familien in aller Welt beliebt. Werke wie „Pardon, ich bin Christ“ und „Über den Schmerz“ haben Millionen von Menschen geprägt. Die vierteilige Dokumentation stellt „einen der kreativsten Köpfe des 20. Jahrhunderts“ vor und beginnt mit Lewis‘ Wurzeln in Nordirland. Clive, der sich selbst gern „Jack“ nannte, wurde in einer Familie groß, die Bücher und Ideen liebte.

 

 

Trinity

 

 

Download: –> Predigt zu Offb 4,1-11 Trinitatis

TRINITATIS 2019 – Wer dient wem?

Oder spiegelt unser Gottesdienst den himmlischen wieder?

Offenb. 4,1-11

 

Gottesdienst, das ist eine Verpflichtung und ein Privileg für das Volk Gottes, im Alten, wie auch im Neuen Bund. Die Frage nach dem rechten Gottesdienst wird immer wieder neu gestellt. Liturgie oder Gottesdienst, hat dies vorrangig mit uns Menschen oder mit Gott zu tun? Geht es darum, dass wir etwas vom Gottesdienst haben, dass er uns etwas gibt, dass wir aufgebaut werden? Wohin geht der heutige Gottesdienst-Trend?
Wir kommen doch zusammen, um eine gute Zeit zu haben! Nun, wenn wir solche Aussagen betrachten, scheint es sich bei solchen Treffen doch stark um die Bedürfnisse der Gottesdienst-Zuschauer zu gehen, die befriedigt werden sollen. Das ist also die Frage aller Fragen. Bedeutet denn Gottesdienst, dass wir Gott dienen? oder doch eher, dass Gott uns dient? Geht es um Bedürfnisbefriedigung des Menschen oder um die Ehrerbietung Gottes?
Ohne jedoch auf die gesamte alt- und neutestamentliche Gottesdienstgestaltung oder die Bedeutung von Liturgia, dem „Wirken des Volkes“ für einen höheren Sinn einzugehen, wollen wir heute nur den Predigttext aus Offenbarung 4,1-11 betrachten und eine Antwort finden. Hier wird dem Apostel Johannes ein Blick in den himmlischen Thronraum gewährt, der ja ein Vorbild unseres irdischen Gottesdienstes ist.

1. Wer ist der Gegenstand der Anbetung?

Er wird hier wird mit ER beschrieben und sitzt auf einem Thron. Ein Thron spricht von Würde und Macht. Er wird beschrieben mit leuchtender Heiligkeit und mit blutroten Erlösungsfarben sowie die Regenbogenfarben, die an seinen fortgesetzten Schöpfungsbund erinnern.
Die 24 Ältesten repräsentieren 2 x 12 Vertreter des Gottesvolkes aus dem gläubigen Israel und den gläubigen Nichtjuden. Sie versammeln sich um den Thron und bringen Gott dem Schöpfer stellvertretend für alle Gläubigen die Ehre da. Die vier Wesen als Tiere dargestellt scheinen vier ranghohe Engel zu sein, die Gott dienen, und seine Macht stützen. Dies ist der Gegenstand unserer Anbetung. Wer steht hier im Mittelpunkt? Es ist Gott allein, der von der Kirche des Alten und Neuen Bundes und den Engeln angebetet wird.

2. Was sind die Handlungen ihrer Anbetung?

Die vier Wesen der Macht leiteten den Gottesdienst. Sie machten Vorgaben für alle übrigen und als kleiner Chor stimmen sie zum Lobpreis an. Danach fallen 24 Vertreter aller Gläubigen auf die Knie und verehren Gott, legen ihre Kronen, ihre geschenkte Ehrung zu Gottes Füßen. Diese Ältesten sind nicht von ihrem Können und Amt eingenommen. Es gibt keine eigene Ehre vor dem Thron Gottes. Auch die von Gott geschenkte Ehre wird nur dazu benutzt, um ihm allein wieder die Ehre zu bringen.
3. Was sind die Worte der Verehrung?
Die liturgischen Engelwesen als Gottesdienstleiter sprachen die Worte: Heilig, heilig, heilig ist Gott der Herr, der Allmächtige, der da war und der da ist und der da kommt.
Wir merken, dass Worte der Heiligkeit und der Beschreibung des ewigen Gottes den Akt der Anbetung einleiten. Gott ist vollkommen, allmächtig und ewig. Als nächstes folgen die Worte der Anbetung durch die 24 Ältesten: Herr, unser Gott, du bist würdig, zu nehmen Preis und Ehre und Kraft.
Dies sind Worte der Würdigung. Ja, Gott ist es wert, dass man ihn ehrt, und nur ihn allein. Auch die Stellvertreter des Volkes Gottes haben alle ihre eigenen Ehrungen vom Haupt genommen. So sollen auch alle Gläubigen ihn würdigen und wertschätzen.
Weiter wollen wir hier anmerken, dass biblische Gebete im Gottesdienst gewöhnlich stellvertretende Gebete der Leiter oder gemeinsame mit einem Munde gesprochene Gebete aller sind. Wenn schon die 24 Stellvertreter das Gebet gemeinsam sprechen,
wie viel mehr sollte dies das Volk Gottes hier auf Erden in ihren Gottesdiensten tun: Gemeinsame biblische Gebete sprechen, die sich auf Gottes Wesen und Werk gründen, und Gott mit dem Wort und Sinn der Schrift anbeten. Dies ist sicherlich, „Gott im Geist und der Wahrheit anbeten“. Wir finden hier im Himmel auch keine Spontangebete, die gerade jemanden in den Sinn kommen, auch nicht, dass alle gleichzeitig wie im Bienenschwarm vor sich hinsummend, ihre individuellen Gebete simultan sprechen. Auch hören wir nichts von Reden in anderen Sprachen vor dem Thron Gottes, sondern alles geht in Ehre erbietender verständlicher Ordnung zu.

4. Was ist der Grund ihrer Anbetung?

a) Gott ist der Schöpfer aller Dinge
… denn du hast alle Dinge geschaffen… Die Ursache aller Anbetung: Die Geschöpfe sind aber auf Grund ihrer Geschöpflichkeit dazu bestimmt und verpflichtet, Gott zu verehren und anzubeten. Doch Gott schuf nicht nur den Menschen, sondern auch alle Welt und das gesamte Universum; den Mikrokosmos und den Makrokosmos. Und da der Mensch in Sünde fiel, erschuf Gott den neuen Menschen in Christus, auch uns durch die Wiedergeburt als neue Kinder Gottes. Weil er all dieses tat, soll auch kein geschaffenes Ding, sondern nur der Schöpfer angebetet werden. Unsere Anbetung Gottes hat ihren guten und festen Grund, den Schöpfer.

b) Gott ist der Erhalter aller Dinge
… und durch deinen Willen waren sie. Oder wir können auch übersetzen: durch deinen Willen sind sie. Weil Gott nicht nur der Uhrmacher war, der die „Weltenuhr“ herstellte, aufzog und sie nun ablaufen lässt, sondern alle Abläufe aller Dinge in seiner Hand hat und alle Lebensgesetze weiter aktiv unterhält, auch unseren Glauben und unser ewiges Leben sicherstellt, deshalb sollen wir ihn allein verehren. Er ist der Erhalter aller Dinge. Und deshalb dürfen auch keine anderen Dinge oder Menschen, die auch von Gottes Macht und Willen abhängig sind, angebetet und verehrt werden.

c) Gott ist Ursache und Ziel aller Dinge
…und wurden sie geschaffen. Weil Gott Ursache aller Dinge ist, alles auf ihn hin ausgerichtet, deshalb hat alles seine Bestimmung. Gottes Plan und Ratschluss besteht von Ewigkeit her und hat ein ewiges Ziel. Weil sein Ratschluss gut ist, deshalb sollen wir ihn allein im Gottesdienst verehren. Über den Zweck unserer eigenen Schöpfung fragt ein Katechismus: Warum hat Gott dich und alle Dinge erschaffen? Antwort: Zu seiner eigenen Verherrlichung. Deshalb wollen wir ihn auch allein verherrlichen.

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Wir durften uns den Gottesdienst-Typus des himmlischen Gottesdienstes vor Augen halten. Dieser beantwortet die Frage, wer wem im Gottesdienst dient: Gott den Menschen oder der Mensch Gott? Es ist uns von der Schrift klar geworden, dass nur der heilige und allmächtige und ewige Schöpfergott einziger Grund und Zentrum unserer Anbetung sein kann. Nun darf sich jeder Einzelne von uns fragen: Habe ich bereits eine Schau wie Johannes? Finde ich den Zugang zum heiligen Thron Gottes? Erkenne ich Gottes Wesen? Höre ich das „Dreimal Heilig“, wenn ich mich Gott nahe? Verneige ich mich vor ihm im Herzen, äußerlich mit meinem Körper und ganzem Sein? Spreche ich zu ihm die rechten Worte biblischer Anbetung? Wenn dies so ist, dann sind alle unsere ichbezogenen und psychologischen Fragen uninteressant: „Hat mir der Gottesdienst etwas gegeben? Hat mir die Musik gefallen?“ Denn wir sind doch allein vor Gott versammelt, um Gott etwas zu geben, was ihm gebührt: Uns selbst, dass wir seinen Lobpreis singen, sein Wort ihm zurückgeben, sowie unsere Schuld und auch unseren Glauben bekennen. Ob wir uns nun dabei erfreuen oder etwas empfangen oder verspüren, ist nicht so sehr wichtig in uns selbst zu beobachten. Jedoch soll unsere ganze Betrachtung auf Gott ausgerichtet sein. Denn wir dienen IHM.

Wenn wir Gott ganz in die Mitte unserer Gottesdiensterfahrung stellen, wird sein Segen uns bestimmt nachfolgen. Amen

 

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Download – 2019 Mai Gemeindebrief-x

2. So n. Ostern 05.05.2019

Der gute Hirte

10.00 Uhr Christuskapelle/Knüll

Abendmahlsgottesdienst

Wochenspruch: Christus spricht: „Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie und sie folgen mir und ich gebe ihnen ewiges Leben.“ Johannes 10, 27

Lesungen:  Jeremia 23, 1-8; Psalm 23;  1.Petrus 2,18-25;Johannesevangelium 10,11-16

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  1. So n. Ostern 12.05.2019

Die neue Schöpfung

10.00 Uhr Christuskapelle/Knüll,  Abendmahlsgottesdienst

 Wochenspruch:  „Wenn also jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung: Das Alt ist vergangen, Neues ist gworden“ 2. Kor 5,17

Lesungen:

Jesaja 65,16-25; Psalm 66

Erster Petrusbrief 2,11-16

Johannesevangelium 16,16-22

 MUTTERTAG

Wenn Du noch eine Mutter hast…
Wenn Du noch eine Mutter hast
so danke Gott und sei zufrieden,
nicht allen auf dem Erdenrund
ist dieses hohe Glück beschieden.

Friedr. Wilhelm Kaulisch (1827-1881)

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  1. So n. Ostern 19.05.2019

Die singende Gemeinde

10.00 Christuskapelle/Knüll

Abendmahlsgottesdienst

 Wochenspruch: „Singt dem Herrn ein neues Lied! Denn er tut Wunder.“ Psalm 98,1

Lesungen:

Jesaja 42,10-17;

Psalm 98; Brief des Jakobus 1,17-21;

Johannesevangelium 16,4-15

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  1. AKD Synode in  Schwarzenborn

 Freitag, 24. Mai 2019

 20.00 Pfarrkonvent: Klerikertreffen & Prädikanten

Samstag, 25. Mai 2019

08.00 Morgenlob in der Kapelle

08.45 Frühstück

10.00 Beginn der 19. Synode

12.30 – Mittagessen

14.30 Frauentreffen – Dienst der Frauen in der AKD, Grace Meyer.

14.00    GAFCON & die AKD

15.00 Gemeindegründung in der Großstadt, Stephan Pues

17.00 Abendlob in der Kapelle

18.30 Feierliches Büfett (10,- €)

20.00 Treffen in der Jause – Musik & Attlantic Bridge – Vorstellung

 

Sonntag 26. Mai 2019

08.30 Frühstück

10.00 Abschlussgottesdienst -im Haus Rhönblick

Predigt: Erzbischof Sutton

12.00 Mittagessen

danach Kaffee, Reisesegen, Abfahrt

* ___________________________________

  1. So n. Ostern 26.05.2019

Die betende Gemeinde

10.00 Uhr Haus Rhönblick – Abendmahlsgottesdienst

Predigt Erzbischof Sutton

Wochenspruch: „Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet. Psalm 66,20

 Lesungen

Jesaja 55,6-13; Psalm 108; Jakobusbrief 5,13-18; Johannesevangelium 16,23-33

+ + +

Christi Himmelfahrt 30.05.2019

Am Knüllköpfchen

10 Uhr Ökumenischer Gottesdienst

Die Rückkehr zum Vater

Wochenspruch: „Wenn ich von der Erde erhöht bin, werde ich alle zu mir ziehen.“ Joh 12

 

Lesungen:

Apostelgeschichte 1,1-11;

Lukasevangelium 24,44-53

+ + +

-Gemeinde

Schwarzenborn

Ortsgemeinde der Anglikanischen

Kirche i.D. www.anglikanischekirche.de

_____________________________________________________

Herausgeber:

Bischof Gerhard Meyer, M.Div; D.D.; Ordinarius

Redaktion: Richbergstr. 11,

34639 Schwarzenborn/Knüll

 

 Fon & Fax: 05686 – 9309235

E-Mail: bischof.meyer@rekd.de

http://christusgemeinde.rekd.de/

 

Gemeindevertreter:

Grace Meyer & Eva Gabelmann

Pfarrervertreter: Daniel Bentzer

 

Erzbischof:

 The Most Rev. Ray R. Sutton, Dallas, Texas

Konto: Anglikanische Kirche e.V. –

mit VERMERK: „Christus Gemeinde“

Kreissparkasse Schwalm-Eder,  BLZ 520 521 54; Kto.-Nr. 0 214 017 741,

Sie erhalten am Ende des Jahres unaufgefordert eine Spendenquittung für das Finanzamt.

 

 

 

 

 

 

 

Von der Grablegung bis zur Auferstehung

– Sind wir aber mit Ihm auferstanden ?

Osterpredigt  Download

hier klicken:–>> Kol3,1-4 SG 14


Osterpredigt 2010 zu Kol 3,1-5

Bist du mit Christus auferstanden, dann zeige diese himmlische Gesinnung durch die Tugenden Christi in deinem Leben.

 

  1. Wie, können wir bereits jetzt schon auferstehen?

In Kol 3,1-4 liegt ein Geheimnis vor uns. Uns wird gesagt, dass wir schon damals mit Christus auferstanden sind! Tatsächlich lag dies im Plan Gottes vor Grundlegung der Welt. Es geschah für alle Gläubigen als Jesus in Jerusalem vor beinah 2000 Jahren am Ostermorgen vom Tod auferstand.

Genau dies ist die Lehre von Kolosser 3 und auch Römer 6. Mit Christus auferstanden sein bedeutet, dass ich an diesem einmaligen Geschehen bereits seit jenem ersten Ostermorgen teilhabe. Denn als ein Glied Christi habe ich Anteil an meinem Haupt. Steht das Haupt Christus auf, stehen auch seine Glieder mit auf. Wird das Haupt lebendig, werden wir lebendig.

Dies muss so sein. Die Grundlage dafür ist aber Jesu Auferstehung, an der wir jetzt im Glauben teilhaben dürfen.

  1. Nun, wenn dies stimmt, dass du bereits gestorben und auferstanden bist, ….dann gibt es für dich nur noch ein himmlisches Streben: Nämlich das Streben nach der Königsherrschaft Jesus Christi in deinem Leben. Diese Königsherrschaft will deine Gesinnung und deine Tugenden verändern, um dich dann zum Herrschen unter Christi Vollmacht einzusetzen.

 

a) Dein Denken soll sich beständig um die Christusherrschaft (Reich Gottes) drehen. Wer mit Christus auferstanden ist, der trachtet beständig nach dem Reich Gottes, in und durch seine Gemeinde.

Unser Leben ist auf das Vorbild Christi und auf die nun wirksame Kraft Christ aus der Höhe gerichtet. Sind wir nun mit ihm zum neuen Leben auferstanden, dann wird sich diese wirksame Kraft vom Himmel her folgendermaßen auswirken:

 

b) Dein Wille soll böse Gewohnheiten und Verhaltensmuster zu Tode zu bringen: Kolosser gibt uns eine Liste von Untugenden oder Lastern wieder. Dies sind die schlechten Gewohnheiten, die zu unserer irdischen Natur gehören. Diese Liste beginnt mit sexuellen Sünden oder Begierden und endet mit der Begierde der materiellen Sucht. Dies betrifft vor allem das letzte der 10 Gebote. Schon immer war der Bereich dieser Begierde oder, was für unsere geerbte Adamsnatur als böse Lust beschrieben wird, das Problem aller Menschheit. Es ist die Leidenschaft, die uns dann selber Leiden schafft und die, Begierde, die uns zerstört. Wenn wir also mit Christus auferstanden sind, dann wird ein neues Denken einsetzen. Das Begehren wird mit der Zufriedenheit Christi ausgewechselt werden. Wenn du in Christus zufrieden bist, wird aber das Begehren nach dem Willen Gottes einsetzen.

Dann bestimmt unsere neue Gesinnung unsere neuen Tugenden. Schlechtes Denken führt aber zu Untugenden oder Laster.  Bist du nun mit Christus auferstanden – damals zu Ostern, dann wird in dir das Verlangen entstehen, diese Laster zu hassen und sie zu Tode zu bringen. Du musst diesen Lastern (Untugenden) schließlich den Dolchstoß ins Zentrum ihrer Aktivität versetzen und die Begierde töten. Du musst sagen: Ich will meine Unwahrheit, meinen Hass, meinen Stolz, die Lüge und schlechten sexuellen Gedanken töten. Ich will nicht mehr die schlechten Fernsehsendungen oder Internetangebote ansehen. Ich will nicht mehr die Artikel der Begierde und Lust in Zeitungen, Romanen und Illustrieren lesen. Dies muss ein Ende haben! Dies zerstört sonst deine neue himmlische Auferstehungsgesinnung. Denn wer mit Christus auferstanden ist, der wird diese Lasterkleider schließlich ablegen. Mit Christus auferstandene Gläubige müssen jedoch ihre Untugenden und Laster willentlich erdolchen. Willst du dies tun? Nein sagen, aufgeben, ablegen?

 

c) Deine neuen Gewohnheiten müssen nun eingeübt werden.

Seit Anfang des 20 Jahrhunderts ist der Begriff Tugendlehre ganz aus der evangelischen Ethik verschwunden. Doch Tugend ist die Entfaltung des Heils oder anders der Weg in die Fülle des Heils. 2. Petr. 1,5. Darum setzt allen Eifer daran, mit dem Glauben die Tugend zu verbinden: Nun folgt Selbstbeherrschung, Ausdauer, Frömmigkeit, Brüderlichkeit, Liebe usw. Sehr ähnlich beschreibt auch Paulus diese Tugenden hier für uns. Er beginnt mit herzlichem Erbarmen und endet mit der Tugend der Liebe.

Was sind nun Tugenden? Tugend spricht von dem Besten,  von Tüchtigkeit und Tauglichkeit, von einer Stärke. Tauglich vor Gott und den Menschen sind die Großtaten Gottes. Gottes größte Tat war die Opferung seines Sohnes. In dieser Großtat wird die göttliche Tugend der Liebe sichtbar. Doch Liebe wird immer sichtbar durch den Willen in einer Tat, nicht im Gefühl. Deshalb muss sich auch unser Glaube durch den guten Willen in guten Taten äußern. An unseren Taten und unserem Umgang erkennen wir schließlich unsere Tugenden. Und gerade in unseren Tugenden erkennen wir jedoch den echten Auferstehungsglauben. Nun geht es mit der Auferstehung darum, dass Christi Tugenden eingeübt werden müssen. Sie kommen nicht automatisch, entspringen nicht freudig unserem egoistischen, selbstischen Willen. Christliche Tugenden wollen bewusst gewollt werden. Jede Tugend ist immer eine Überwindung, und sie muss immer wieder neu im Leben eingeübt und trainiert werden. Sie entstehen nicht von selbst. Wer herzliches Erbarmen schon drei Monaten nach seiner Bekehrung aufgibt, der wird in dieser Tugend einen moralischen Muskelschwund bekommen und diese Tauglichkeit oder Stärke verlieren. Doch wer sie durch Gottes Geist einübt und unterhält, der besitzt die göttlichen Tugenden Gottes und nimmt Teil an Gott selbst. Heißt es nicht, dass wir an Gottes Natur teilhaben sollen? Wohlgemerkt, diese Tugend ist Gottes Werk, ein Werk des Heiligen Geistes, auch dann, wenn wir hierbei kräftig mitwirken sollen. Der echte Auferstehungsglaube übt nun die Tugenden ein, zieht sie an, ganz besonders die Liebe, die sich dann in liebevollen Taten äußert. Dies ist das hauptsächliche Werk des Heiligen Geistes. Er bewirkt, dass wir die Kleider der Tugenden Christi anziehen.

An unseren Tugenden – den Charakterzügen und Eigenschaften aus Gott – können wir erkennen, ob wir mit Christus am Ostermorgen auferstanden sind. Besitzt du die hier aufgezählten Eigenschaften? Wenn ja, dann bist du bereits auferstanden, wenn nicht, dann lege doch die noch vorhandenen alten und bösen ab und wirke deine Erlösung aus mit Furcht und Zittern.

Bitte aber den Herrn, dass er in dir das gute Verlangen zu diesen Tugenden schafft und dass er dir die Kraft und Ausdauer gibt, diese Tugenden beständig einzuüben und zu behalten.

Wenn du also mit Christus auferstanden bist, dann werden deine christlichen Tugenden bzw. das Wesen Christi in dir, deine eigene Osterauferstehung bezeugen.

 

 

Nach „AGB 2-Jahres Bibel-Lese.

Täglich mit uns in unseren Morgen-Andachten lesen, beten und anwenden. ( hier Christuskapelle)

Weiterführende Hilfen auch unter:

Anglikanische Kirche (unter Gottesdienst)

oder unter

Gebetbuch AGB

Ausgabe 5 – Weihnachten ’18 – Download klicken

Christus-Gemeinde Schwarzenborn

A n g l i k a n i s c h e K i r c h e in Deutschland
Gemeindebrief Januar 2019

Herzlich willkommen zu Gottesdiensten & Treffen!

Jahreslosung 2019

„Suche Frieden und jage ihm nach!“

Psalm 34, Vers 15.

Monatsspruch Januar:

Gott spricht: Meinen Bogen habe ich gesetzt in die Wolken; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde. Gen 9,13

Sonntags: 10 Uhr Gottesdienst

Mahlfeier 3x monatlich – Morgenlob / Wortgottesdienst, 34639 Schwarzenborn, Richbergstr. 11, Christuskapelle; 1x Ende des Monats im Blockhaus: Rhönblick (neben der Jausenstion). Nach den Gottesdiensten Einladung zum Brunch in die Jausenstion.

Brot und Wein

Andachten und Treffen während der Woche:
Dienstag-Samstagmorgen: 8:00

bis 8:30 Uhr Morgenlob / Familienlob
Dienstag 18 Uhr: Abendlob mit Katechismusauslegung Kapelle
14tägige Treffen in der Winterzeit
Montag: 19 Uhr Männertreff im Kaminzimmer – Richbergstr. 17, Schwalmblick. Verantwortlich Campdirektor Klaus Buder – Fon: 0171-8972951
Mittwoch 19 Uhr: Farsi Bibelstunde in Neukirchen, Untergasse 7, bei Amini

Donnerstag: 19 Uhr Frauentreff im Kaminzimmer. Nr. 17, Schwalmblick
verantwortlich Gabriele Buder – Fon: 0157-73550851
Hinweise auf die Termine auch unter http://www.knuellkamp.de


Hinweis für den 01. 01. 2019

Dienstag, 1. Januar 2019 findet um 11 Uhr ein verkürztes Morglob im Gedenken an die Beschneidung Christi statt, der damals, acht Tage nach der Geburt, beschnitten wurde. Dabei wollen wir auch an die Bedeutung der Beschneidung unseres Herzens durch den Heiligen Geist offen sein.

Epiphaniastag – weiß

Fest der Erscheinung des Herrn

Sonntag, 06.01.2019 – 10.00 Uhr Christuskapelle

Wortgottesdienst (St. Meyer; K. Buder)

Lesungen: Jesaja 60,1-6; Psalm 72; Epheser 3,1-12; Matthäus 2,1-12

Wochenspruch:

Denn die Finsternis geht vorüber und schon leuchtet das wahre Licht. 1 Joh 2,8

Tagesgebet:

O Gott! Du hast durch die Wegweisung eines Sternes Deinen eingeborenen Sohn den Nationen geoffenbart. Verleihe uns, die wir Dich nun durch den Glauben erkennen durften, dass wir nach diesem Leben auch zum Schauen Deiner herrlichen Gottheit gelangen. Durch Jesus Christus, unsern Herrn.

* * * *

1. So. n. Epiphanias – weiß

Der Gottessohn

Sonntag 13.01.19 – 10.00 Uhr Christuskapelle

Abendmahlsfeier / Eucharistie

Predigt und Lieder zur Einstimmung auf die Allianzgebetswoche (Neukirchen & Schwarzenborn) der kommenden Woche

Thema: Einheit leben lernen.

Lesungen:

Jesaja 42, 1-9; Psalm 100; Römer12,1-5; Lukas 2,41-52

Wochenspruch:

Denn alle, die sich vom Geist Gottes leiten lassen, sind Söhne Gottes. (Röm 8,14)

Tagesgebet:

O Herr! Erhöre die Gebete Deines flehenden Volkes. Verleihe, dass wir sowohl erkennen, was wir tun sollen, als die Gnade und Kraft erlangen, dasselbe auch getreu zu vollbringen. Durch Jesus Christus, unsern Herrn.

Allianz 2012 Boot bunt

Allianzgebetswoche 14.-20.01. 2019

Gebetsgang Neukirchen – (Samstag, 19.01).

Der Gebetsgang durch Neukirchen beginnt um 10:50 Uhr neben der Nikolaikirche und wird drei Stationen umfassen (Dauer circa 1:15 Stunde).

Beginn der alten Lateinschule, dann zum neuen Kindergarten, der Abschluss findet am alten Sportplatz statt. Fußballjugend erhält dort warme Würstchen und Getränke.
Um Beteiligung bei diesem Gebetsgang Thema – Jugend, Träger der Hoffnung – wird gebeten.

2. So. n. Epiphanias- weiß

Sonntag 20.01.19

10 Uhr Abschlussgottesdienst der Gebetswoche in der Nikolaikirche

(Es findet kein Gottesdienst in der Christuskapelle am Knüllköpfchen statt.)

Letzter So. n. Epiphanias- weiß

Die Herrlichkeit Christi

Sonntag 27.01.2019

10.00 Uhr Christuskapelle/Knüll

Abendmahlsgottesdienst

Wochenspruch:

„Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völker, doch über dir geht leuchtend der Herr auf, seine Herrlichkeit erscheint über dir.“ (Jes 60,2)

Tagesgebet:

O Gott. Dein gepriesener Sohn ist erschienen, die Werke des Teufels zu zerstören und uns zu Kindern und Erben des ewigen Lebens zu machen. Wir bitten Dich: Verleihe, dass wir uns in dieser Hoffnung selbst reinigen, gleichwie er rein ist; damit, wenn er in Kraft und großer Herrlichkeit wiederkommen wird, wir in seinem ewigen und herrlichen Reich ihm ähnlich gemacht werden, wo er mit Dir, o Vater, und mit Dir, o Heiliger Geist, lebt und regiert, jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.

Lesungen:

Altes Testament: Ez 36,16-27; Psalm: Ps 97; Epistel: 1 Joh 3,1-10; Evangelium: Mt 24,23-31

Zwei-Jahreslese – Chronologisch durch die Bibel. –

2. Teil: Altes & Neues Testament

Tag Morgen –

Psalmen

oder Abend –

1. Lesung

Lese

2. Lesung

Beschneidung:
1 Ps 148 Gen 17,1-8 Röm 2,25-29
2 Ps 76 1 Kön 1,1-27 Apg 1,1-14
3 77 1,28-53 1,15-26
4 78,1-16 2,1-25 2,1-13
5 78,17-39 2,26-3,1 2,14-36
Epiphanias:
6 Ps 72 Jes 40,1-6 Joh 1,1-12
7 Ps 78,40-55 Hld 1+2 Apg 2,37-47
8 78,56-72 3+4 3,1-26
9 79 5+6 4,1-12
10 80 7+8 4,13-22
11 81+82 1 Kön 3,2-28 4,23-37
12 83 4 – 5,14 5,1-16
13 84 Spr 1,1-19 5,17-33
14 85 1,20-33 5,34-42
15 86+87 2 6,1-7
16 88 3 6,8-15
17 89,1-15 4 7,1-16
18 89,16-38 5 7,17-29
19 89,39-53 6,1-19 7,30-43
20 90 6,20-35 7,44-53
21 91 7 7,54-8,3
22 92 8 Jak 1,1-18
23 93+95 9 1,19-27
24 94 10 2,1-13
Bekehrung des Apostels Paulus:
25 Ps 1+19 Jes 49,1-6 Apg 22,1-16
26 Ps 96 Spr 11 Jak 2,14-26
27 97 12 3,1-18
28 98+99 13 4,1-17
29 100+101 14,1-15 5,1-20
30 102,1-16 14,16-35 Apg 8,4-25
31 102,17-29 15,1-20 8,26-40

Wir wünschen Gottes Segen und Leitung in allen Entscheidungen im neuen Lebensjahr für:

Christus- Gemeinde Schwarzenborn & Neukirchen

Ortsgemeinde der Anglikanischen Kirche i.D. www.anglikaner.de

Herausgeber: Bischof Gerhard Meyer, M.Div; D.D.; Ordinarius

Redaktion: Richbergstr. 11, 34639 Schwarzenborn/Knüll

Tel.: 01573-7380923

oder Fon & Fax: 05686 – 9309235

E-Mail: bischof.meyer@rekd.de

Gemeinde im Internet:

http://christusgemeinde.rekd.de/

Gemeindevertreter:

Grace Meyer 01578-8789509

Pfarrervertreter: Stefan Meyer

Erzbischof: The Most Rev. Ray R. Sutton, Dallas, Texas (USA);

Konto: Für Unterstützung der Gemeindearbeit bitte Spenden an das

Anglikanischen Kirche e.V. – mit VERMERK: „Christus Gemeinde“

Kreissparkasse Schwalm-Eder, BLZ 520 521 54; Kto.-Nr. 0 214 017 741,

Sie erhalten am Ende des Jahres unaufgefordert eine Spendenquittung für das Finanzamt.

Samariter

Der barmherzige Smariter  –

Eine  heilsgeschichtliche Deutung,

die zum Handeln führt.

Download: –> Lu10,25-38-A4

 

 

 

 

 

 

 

Das Leben des uns hier auf aufgezeichneten Menschen, des Wundgeschlagenen, ist sein persönlicher Heilsweg zu Gott.

Wie beim verlorenen jüngeren Sohn, so zeigt uns auch diese Erzählung die Geschichte der gesamten Menschheit von Adam bis heute (1. Kor 2,13). Sie ist damit auch meine persönliche Geschichte. Unsere Rallye beginnt:  Wir werden 16 Stationen anfahren und dann wieder zum Ausgangspunkt zurückkehren.

1. Jerusalem     –    Paradies/ Stadt Gottes – Jerusalem droben

Adam unser Vorvater hatte die gesamte Menschheit in seinen Lenden. Er und du befanden sich zuerst im Paradies, vollkommen im Bunde Gottes, vollkommen im Ebenbilde Gottes, teilhaftig der göttlichen Natur. Du stammtest ursprünglich aus dem himmlischen Jerusalem aber. – Aber auch Christus, der neue Adam, kam vom Himmel her. Er hatte nach dem Sündenfall den Himmel verlassen und ist hinab nach Jericho, den untersten Orten der Erde gegangen.

  1. Jericho – Der Kosmos oder die gefallene, geschmückte Welt

Du aber machtest dich freiwillig auf den Weg, aus eigenem Entschluss auf die „27 km lange Reise nach Jericho“. Adam hat mit dir das Paradies verlassen. Der Weg ging oft steil und über Klüfte abwärts. Über 1000 Meter legtest du in die Tiefe zurück. Du ließest dich dabei immer von deinem eigenen Willen, deinen eigenen Wünschen, deinem eigenen Freiheitsstreben, deinen eigenen Vorstellungen, deinem eigenen Verstand leiten. Du wurdest nicht durch Gott, sondern durch Satan nach Jericho weggelockt. Du gingst ganz nach Jericho hinein, das 257 Meter unter dem Meeresspiegel liegt. Jericho ist die Welt, der Kosmos, geschmückt mit Palmen und geziert und geordnet, nicht aber nach dem Willen Gottes. In der „Weltstadt“ finden wir alle die Verführungen, die grausigen Videofilme, die heißen Sexbilder und Schundromane, die schillernde Welt der vollen Verkaufshäuser, die Freiheit der Handys und des Internets. Nun, Jericho ist heute eine Palästinenserstadt. Doch denken wir daran: Jericho wurde gleich zu Beginn von Josua zerstört. Hier in dieser Weltstadt wird die göttliche Natur, das Ebenbild Christ, der ursprüngliche heilige Charakter des Menschen solange angegriffen, bis er dort halbtot im Dreck liegen blieb. Jericho ist das Babel der Welt und Vorort zur Hölle.

 

  1. Die Räuber – Dämonen, die widerstrebenden Kräfte

Die Räuber der Welt, die uns überfallen haben, sind nicht nur Huren, die schlechte Filme, der Wohlstand, die zerstörerische Musik, sondern die bösen Geister oder Dämonen, die gegen uns streiten. Dämonen verbinden sich hauptsächlich mit Ideen und Gedanken, die uns dann beherrschen. Diese geben uns andere Werte und lassen uns Gott und die Welt anders deuten. Alle betrügen, du darfst dies auch! Abtreibung ist nicht Mord, nein! Das ist nur Zellgewebe und kein Mensch! Ich will mein Leben! Bleibe ledig, lebe dein Leben! Mach dir’s bequem, nutze die Freiheit! Denke an dich! Fit for fun! Glitz und Spaß! Viel Spaß! Spiel und Spaß! – Genau wie im untergehenden Rom. Spaß und Spiele im Kolosseum. Dies sind nicht modernen Werte oder Ideen, sondern Unheilsideen oder zerstörerische Werte. Du und ich nehmen sie in unserem Jericho, der globalen, antigöttlichen Stadt auf. Diese Räuber haben den Vielen das Unheil gebracht. Die Dämonen sind auf dem Weg von Jerusalem nach Jericho über die gesamte Menschheit hergefallen, haben sie alle halbtot geschlagen und vor Jericho Stadt liegen gelassen.

  1. Wunden – Ungehorsam, Sünden und Egoismus des Menschen

Die Wunden, die uns geschlagen wurden, stammen von den uns verführten Räubern und Dämonen. Sie entstanden aber dadurch, weil wir uns nur um uns selbst drehten, im Grunde genommen Egoisten waren. Unser Egoismus fügt uns Wunden zu.

Jeder, der viel raucht, der schädigt seinen Körper selbst, aber freiwillig, weil er es selbst will. Wer Ehebruch begeht, schädigt sich selbst. Wer sich zurückzieht, schädigt seine Seele. Wer ganz in das Schneckenhaus des Egoismus’ sich zurückzieht, der zerstört sich selbst. Er beginnt zu bluten und zu verbluten. Unsere Wunden stammen von unserem selbstgewollten Egoismus und Ungehorsam her. Wir haben uns aus dem Schutz des guten Gesetzes Gottes begeben. Das Ergebnis: Der verkündigte Fluch hat uns getroffen. Aus eigener Schuld sind uns Wunden geschlagen wurden.

 

  1. Kleider ausziehen – Verlust der Christusähnlichkeit, Heiligkeit, Gerechtigkeit und Tugend

Die Kleider, die wir einst im Paradies anhatten, stehen für die Ebenbildlichkeit Gottes. Diese wurden uns auf dem Weg nach Jericho ausgezogen. Alles Schöne, der Schmuck und Charakter Christi, ist verloren gegangen. Eph 4, 24: Zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit. Nun muss ich zugeben: Jetzt trage ich das Bild des gefallenen und totkranken Menschen.

  1. Halbtot liegen geblieben – die Seele ist unsterblich

Trotz allem, wir haben nicht aufgehört von Gott abzustammen, doch sind wir äußerst kranke Kinder, die sich nicht selber helfen können. Der Körper ist zerschunden, der Geist der Heiligkeit und Gerechtigkeit und Gnade ist entflohen. Doch die vergiftete Seele des Menschen lebt trotzdem noch, zwar verkehrt, doch auf ewig. Das ganze Haupt ist krank, der ganze Leib ist matt. Von der Fußsohle bis zum Scheitel: Es ist nichts Gesundes, nichts Heiles an uns.  Zwar ist sie schon halbtot. Doch gerade sie benötigte Hilfe, einen Seelsorger, einen Arzt. Wer aber ist dieser Arzt, der uns heilen kann? Einer der folgenden hier?

 

  1. Der Priester –                           aufs Gesetz gedeutet

Ist es der Priester, der Vertreter des Gottesdienstes, besser des Gesetzes? Denn er sollte ja das Gesetz lehren? Nein, auch er konnte mir nicht helfen. Sehen wir, er geht an der gegenüber liegenden Straßenseite vorbei, natürlich auch nach Jericho, der damaligen Priesterstadt. Er selber besitzt kein erneuertes Herz. Der herzlose Priester konnte mir nicht helfen. Solche Priester sind nicht wiedergeboren, auch sie sind auf dem Weg in die Höllenstadt. Auf welchem Weg befindest du dich? Besitzt du ein erneuertes Herz? Damit erkennen wir, dass das gesamte priesterliche System, obwohl gut und von Gott gut gewollt, doch versagte, nämlich der verwundeten, geschlagenen und halbtoten Seele des Menschen zu helfen.

 

  1. Der Levit / Assistent – auf praktische Hilfe  gedeutet

Auch der Levit, der Priester-Assistent, der praktisch dem Priester zur Seite stand und helfen sollte, war nicht im Herzen erneuert. Ebenfalls ging er auf der gegenüberliegenden Seite vorbei. Keiner der beiden wollte sich verunreinigen. Auch der Levit merkte nicht, dass er ein gefühlloses Herz besaß. Dieser Helfer konnte weder mit dem Gesetz noch mit praktischem Einsatz Hilfe leisten, obwohl dies sein Job war.

So ging die gesamte jüdische Religion wegen ihres unerneuerten Herzens an Gottes Plan vorbei, konnte niemandem helfen. Alle gingen auf ihrem Weg immer bergab nach Jericho, aber verloren. Auf diesem Weg konnte die äußere Religion weder helfen noch heilen.

 

  1. Der Samariter – Christus

Als die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn. Gal 4,4. Jetzt aber kam Christus daher. Er ist derjenige, der oft von den Juden so bezeichnet wurde: Joh 8,48 Sagen wir nicht mit recht, dass du ein Samariter bist und einen bösen Geist hast? Christus kam nicht aus der priesterlichen aronitischen Tradition. Darum heißt es auch Jo 1,11:  Er kam in sein Eigentum und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Christus wurde als „abgelehnter Samariter“ mit bösem Geist bezeichnet.

 

10.  Das Reittier                     –               Der irdische Leib Christi

In Jes 53 heißt es: Er trug alle unsere Krankheiten und Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der von Gott gemartert und geschlagen wurde. Durch seinen Leib, den Vorhang, ging der Riss von oben bis unten. Er trug unsere Sünden in seinem Leibe auf das Holz, damit wir der Sünde abgestorben Ihm leben sollten. Christus musste seinen Brüdern in allem gleich werden, damit er ein treuer Hoher Priester werden konnte. An dem, was er litt, hat er Gehorsam gelernt. Das Reittier steht hier symbolisch für eine höhere Wahrheit (anagogä): Es ist Christus, der meine Lasten trug, in seinem Leib.

 

  1. Das Öl –              Die Anwendung der Erlösung

Das Öl spricht vom Heiligen Geist, seiner Wirksamkeit und seiner Hilfe. Es spricht von der Mitteilung der Gnade Gottes, der Gabe des Geistes für ein erneuertes Leben. Der Heilige Geist wendet die Erlösung und Vergebung der Sünden auf unser Leben an. Dies ist seine Hauptaufgabe, uns die Sündenvergebung das neue Leben mitzuteilen. Sie ist dann die Voraussetzung zur Heilung und zu einem Leben in der Erneuerung.

 

  1. Der Wein /Sakrament –              Blut zur Versöhnung

Das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, macht uns frei von aller Sünde. Wein desinfiziert und ist die Voraussetzung für die Heilung aller Wunden, die  durch Welt, Satan und seine Dämonen uns zugefügt wurden, aber auch durch unsern Eigenwillen. Ohne den neuen Wein Christi, sein Blut für unsere Wunden, das alle unsere Schuld heilen will, gibt es weder eine Hilfe für mich und für dich. Theologisch ist es Wein und nicht Saft. Wenn Christus sagt feiert das Gedächtnismahl so, wie ich es eingesetzt habe, dann kann keine Gemeinde gegen seinen Willen Saft in den Kelch tun. Denn der „Neue Wein“ steht für das Blut Christi. Und: Das Blut des Lammes reinigt uns und machet alles neu.

Der Wein beim Abendmahl spricht von Reinigung, Vergebung und Anteilhabe an Christus. Zwei Dinge sind für unsere Wegzehrung und Genesung als Christen wichtig. Erstens der Wein (+Brot), Sakrament der Erlösung. Von der zweiten Wichtigkeit dann am mehr am Ende.

 

  1. Das Gasthaus – Die Kirche Christi

„Außerhalb des Gasthauses gibt es kein Heil und Genesung“. Dies haben die frühen Kirchenväter bezeugt, und auch Christus sprach. Ich will bauen meine Gemeinde. Die Apostel warnen uns, die Gemeinde und die Versammlungen nicht wieder zu verlassen, wie es so viele (Konferenzchristen, Goetheverehrer und Vereinsanhänger) tun. „Es war eine wunderbare Konferenz, hier und dort, und ich finde Gott in der Natur, und Sport ist im Verein am Schönsten, besonders am Sonntag Morgen.“ Doch wer für sich selbst lebt und nicht weiter „Fleisch und Blut Christi isst“, die wahre [geistliche] Speise, auch nicht an Christi wirksamen Zeichen teilnimmt, der wird auf der Straße nach Jericho sich das Todesvirus der Welt holen und elendig im Staub der Straße sterben. Das Gasthaus zum Heil ist aber die Kirche, die rechte Herberge , die Gemeinde Christi. Nur dort werde ich bis zu Christi Wiederkunft gesund gepflegt und wieder aufgerichtet, nicht aber durch unpersönliche christliche Radio- und Fernsehprediger oder Konferenzen. Und diese Heilung geschieht nicht nur durch einmaliges Handaufhebung eines begeisterten Moments. Dies allein heilt nicht. Denn jeder bedarf der Pflege des Gastwirts, des Herbergsvaters. Und wer sind diese?

 

  1. Die Wirte – die Apostel, Bischöfe (oder Gemeindehirten)

Zuerst hat Christus 12 Apostel zu „Wirten“ der Gemeinde eingesetzt, die Kranken zu versorgen. Die 12 Apostel waren die ersten Herbergs-väter. Die Gemeinde oder eine Bruderschaft ist aber das Hospital oder die Herberge. Es gibt zwar keine vollkommene Gemeinde. Doch die örtliche Gemeinde Christi ist immer eine Krankenverwahranstalt. Die sichtbare Gemeinde Christ vor Ort ist immer Pflege- und Gesundungsstation für alle von der Straße. Wenn du Christ wirst oder geworden bist, ist auch deine Verantwortung, dich dort regelmäßig betreuen und pflegen zu lassen. Nur stolze Menschen werden dies ablehnen. Sie wollen sich nicht pflegen und verbinden lassen. Nein danke, nicht von diesem komischen Herbergsvater, diesem oder jenem Wirt! Danke, ich versorge mich selbst, suche mir selbst meine Medizin. Diese Selbstversorgung ist aber ein großes Unheil in der ganzen Christenheit. Viele werden von ihren eigenen religiösen Traktätchen, Hobbyauslegungen, die sie auf dieser Straße nach Jericho entdecken, vorgeprägt. Aber, ob diese Lehre zur Gesundung oder zum Unheil führt, weiß der aus der „Herberge“ weggelaufene jedenfalls nicht. Die Folgen werden sie vielleicht zu spät erkennen: Keine Genesung! Doch, lass dich vom örtlichen „Gemeinde-Wirt“ regelmäßig pflegen und bleibe im Gasthaus der Gemeinde.

Die Apostel setzten nun Timotheus, Titus und andere ein, die auch als Wirte im Gasthaus, seiner Kirche dienen sollten. Es waren immer geistliche und nach der Bibel rechtlich berufene Männer, die Gastwirte sein sollten. Niemand kann sich selbst als Pastor berufen und ein eigenes „Gasthaus“ aufmachen. Solche, die geistlich und öffentlich nach der Schrift Berufenen, sind jedoch bis heute die „Gastwirte“, und die Kirche Christi ist Christi Heilsanstalt: Die örtlichen Gemeinden sind nun Pflegestätten und Zweighospitäler im Gesamtverband des „Klinikums Christi“. Gehörst du bereits fest zu einem Zweighospital und lässt dich dort mit der rechten Arznei, dem Wort und dem Nachtmahl Christi pflegen?

 

  1. Zwei Denare als Wegzehrung und Heilmittel:

Es ist  die „Heilige Schrift, die 2 Testamente

Gesetz und Evangelium zeigen die Liebe zu Gott und dem Nächsten.

Die Schrift ist Wegzehrung und Mittel der Gnade: Das bereits vorher erwähnte Sakrament oder Gnadenmittel war das Abendmahl (Wein), das Christus eingesetzt hat. Das zweite Ding ist nun das Wort der Schrift aus beiden Testamenten. Hörst du, liest du, nimmst du dies regelmäßig auf?  Nun soll uns neben diesem Geschmeckten: Brot und Wein, das Gehörte: das Wort Gottes aus der Bibel zur Zehrung auf unserem Christenweg dienen. Die Bibel und die Sakramente sind nur ein Angelt, ein Vorschuss der Verheißung auf unseren zukünftigen Besitz. Sie sind Wegzehrung für den Glaubenden. Diese zwei Silberstücke, AT und NT Schrift können daher nicht durch Wunder und Visionen ersetzt werden.

So sollen die Schriftund die Sakramente uns in die Erlösung Christi einführen, uns umgestalten, heiligen und gesund machen. Diese Wegzehrung durch regelmäßiges Abendmahl und reichhaltigem Wort Gottes ist zur irdischen Gesundmachung gedacht bis Er wiederkommt.

 

  1. „Wenn ich wiederkomme“ – Die  2. Wiederkunft Christi

Pflege ihn; und wenn du mehr ausgibst, will ich dir’s bezahlen, wenn ich wiederkomme. V35

Dann will ich dir’s bezahlen. Schon in diesem Gleichnis werden wir auf die volle Erlösung Christi hingewiesen. Allein Christus hat alles bezahlt und wird alles noch Übrige begleichen. Er hat bereits alles für unsere Erlösung bezahlt und lässt es sich nichts nehmen, selbst noch Ausstehendes zu bezahlen. Kein Pfarrer, Priester oder Prediger wird je aus eigener Tasche etwas für die Heilung der Verwundeten und Zerschlagenen geben können. Alles wird aus dem Schatz Christi, aus dem Erbe Christi bezahlt. Wann geschieht dies?  Wenn ich wiederkomme!

Wenn Er wiederkommt, dann ist die Aufgabe der Kirche, der Heilanstalt Gottes, zu Ende gebracht worden. Dann werden alle Hospitäler, die Christus-Kliniken, geschlossen. Dann werden alle, die geistlich gesund gepflegt wurden, von ihm als wirklich gesund empfangen werden. Er wird dann von den Gastwirten empfangen und alle Gesundgepflegten in einem herrlichen Triumphzug auf dem Weg zurück nach Jerusalem, dem himmlischen Jerusalem führen, wo keine Krankheiten und Tränen mehr zu finden sein werden.

Hier endet nun unser Gesamtblick über die Heilsgeschichte, unser Rallye, nicht in Jericho, sondern heil zurück an unserem Ausgangspunkt, Jerusalem.

Ich hoffe, du hast dich auf diesem Weg selbst erkannt, dich mit Öl und Wein, dem Sakrament Christi; verarzten zu lassen und die Erlösung Christi angenommen. Bleibe doch jetzt in der Pflege der Wirte in Christi Herberge und seiner Klinik: Lasse dich dort durch Wort und Sakrament  gesund pflegen. Gesund kümmere dich um deinen Nächsten.

 bischof.meyer@rekd.de   Fon& Fax 05686-9309

 

 

 

Gemeinschaft nach dem Gottesdienst in der Christuskapelle

Nach dem sonntäglichen Gottesdienst bereitet die Gemeinde ein Essen in der Jausenstation vor. Dazu sind alle Gäste und Gemeindeglieder eingeladen.

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Gemeindebrief  Juli – August  2018

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Monatsspruch.  Ihr seid jetzt also nicht mehr Fremde ohne Bürgerrecht, sondern Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes. Epheser 2,19.

 Herzlich willkommen!

 Sonntags:   10 Uhr Gottesdienst

Mahlfeier 3x monatlich – Morgenlob / Wortgottesdienst 1x Ende des Monats

34639 Schwarzenborn, Richbergstr. 11, Christuskapelle

 

Bibel- & Gebetskreise – Andachten:

(Ausnahmen  – Pause im Sommer siehe letzte Seite

 Dienstag-Samstagmorgen: 8:00 bis 8:30 Uhr  Morgenlob / Familienlob

 Montag 14tägig Männerabend 19:00 Uhr Knüllcamp, Rhönblick

(INFO Klaus Buder: 0171-8972951) Termine: http://www.knuellcamp.de

 Dienstag – 18.00 Kapelle –Abendlob mit Katechismuserklärung – Christ-Sein – Fortlaufende Fragen.

 Mittwoch Farsi Bibelstunde:18:30 Uhr –  Pause im Sommer

Neustart am 15. August 2018  – Neukirchen, Untergasse 7 – bei Hadi Amini

Donnerstag 14tägig Frauentreff 19:00 Uhr Knüllcamp, Kaminzimmer,

(INFO Gabriele Buder: 0157-73550851) – http://www.knuellcamp.de

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