„Einen Propheten wie mich wird dir der Herr, dein Gott, erwecken aus dir und aus deinen Brüdern; dem sollt ihr gehorchen.“ – 5. Mose 18,15

In jeder Generation erwarteten die Menschen einen Propheten, doch die wirklich Frommen und ernsthaft Gläubigen warteten auf den Messias, den Retter.
Johannes der Täufer wurde von den Theologen befragt: „Wer bist du?“ Seine klare Antwort war: „Ich bin nicht der Messias.“ Stattdessen wies Johannes auf Jesus hin, den er persönlich kannte, und erklärte: „Mitten unter euch steht der, den ihr nicht kennt.“
Doch kennen wir ihn persönlich? Können wir sagen, dass er mitten unter uns ist?
Die Adventszeit erinnert uns daran, dass Jesus nicht nur einmal kam, sondern uns heute nahe ist und wiederkommen wird.
Der Apostel Paulus ruft uns im Philipperbrief zur Freude im Herrn auf: „Freut euch im Herrn zu jeder Zeit!“ Diese Freude entspringt unserer lebendigen Beziehung zu Christus. Sie ist unabhängig von materiellen Dingen, die uns oft von echter Freude ablenken. Unser Konsum kann keine beständige Freude schenken. Nur in der Nähe Gottes finden wir wahre, bleibende Freude.
Diese Freude wird sichtbar, wenn wir uns auf das Wesentliche besinnen: Zeit mit Gott, Gebet, und Lobpreis – in unseren Herzen und mit unseren Stimmen entstehen lassen. Der Psalmist sagt: „Lobe den Herrn, meine Seele!“ Diese Haltung lässt uns täglich neue Freude finden.
Paulus erinnert uns daran, nicht in Sorgen zu verharren, sondern alle Anliegen mit Dank vor Gott zu bringen: „Sorgt euch um nichts, sondern bringt eure Bitten betend und flehend vor Gott!“
So bewahrt der Friede Gottes unsere Herzen und Gedanken in Christus.
Freuen wir uns also über die Nähe des Herrn – jetzt und auf sein baldiges Kommen.
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