Dezember 2024


In jeder Generation erwarteten die Menschen einen Propheten, doch die wirklich Frommen und ernsthaft Gläubigen warteten auf den Messias, den Retter.
Johannes der Täufer wurde von den Theologen befragt: „Wer bist du?“ Seine klare Antwort war: „Ich bin nicht der Messias.“ Stattdessen wies Johannes auf Jesus hin, den er persönlich kannte, und erklärte: „Mitten unter euch steht der, den ihr nicht kennt.“
Doch kennen wir ihn persönlich? Können wir sagen, dass er mitten unter uns ist?
Die Adventszeit erinnert uns daran, dass Jesus nicht nur einmal kam, sondern uns heute nahe ist und wiederkommen wird.
Der Apostel Paulus ruft uns im Philipperbrief zur Freude im Herrn auf: „Freut euch im Herrn zu jeder Zeit!“ Diese Freude entspringt unserer lebendigen Beziehung zu Christus. Sie ist unabhängig von materiellen Dingen, die uns oft von echter Freude ablenken. Unser Konsum kann keine beständige Freude schenken. Nur in der Nähe Gottes finden wir wahre, bleibende Freude.
Diese Freude wird sichtbar, wenn wir uns auf das Wesentliche besinnen: Zeit mit Gott, Gebet, und Lobpreis – in unseren Herzen und mit unseren Stimmen entstehen lassen. Der Psalmist sagt: „Lobe den Herrn, meine Seele!“ Diese Haltung lässt uns täglich neue Freude finden.

Paulus erinnert uns daran, nicht in Sorgen zu verharren, sondern alle Anliegen mit Dank vor Gott zu bringen: „Sorgt euch um nichts, sondern bringt eure Bitten betend und flehend vor Gott!“
So bewahrt der Friede Gottes unsere Herzen und Gedanken in Christus.

Freuen wir uns also über die Nähe des Herrn – jetzt und auf sein baldiges Kommen.

Einleitung:

Kaiser Wilhelm II. zieht 1898 in Jerusalem ein. Er sitzt hoch zu Ross mit im weißen Gewand, darunter trägt er seine Rüstung. Viele Journalisten sind bereits vor Ort, um ihn zu empfangen,.

• Alexander der Große und das jüdische Volk
Als Alexander der Große zwischen 313-317 v. Chr. Palästina eroberte, war das jüdische Volk sehr besorgt. Niemand hatte sich gegen ihn behaupten können. Der jüdische Historiker Josephus erzählt, dass Alexander Jerusalem besuchte, die Stadt jedoch verschonte. Der Hohepriester Jaddus hatte einen Traum, in dem ihm die göttliche Bestimmung Alexanders angekündigt wurde. Als Alexander Jerusalem erreichte, erkannte er Jaddus als den Mann, der ihn im Traum ermutigt hatte, gegen Persien zu kämpfen. Dies führte dazu, dass Alexander den Tempel betrat, Geschenke übergab und der Gott Israels verehrte.


• Gottes Schutz und Verheißung
In Sacharja 9,8 wird Gottes Schutz für das jüdische Volk während schwieriger Zeiten verheißen. Der Tempel und das Volk sollten geschützt werden, was sich in der Verschonung Jerusalems durch Alexander widerspiegelte. Sacharja endet mit einer Prophezeiung über die endgültige Befreiung Israels durch das zweite Kommen des Messias.


• Jesus als Messias und Friedensbringer
Die Prophezeiung verdeutlicht, dass Jesus als Messias sowohl geistiges als auch körperliches Heil bringen wird. Bei seiner Wiederkunft wird er der Welt den Frieden bringen und den Krieg beenden.


• Weltweite Herrschaft des Messias
Der Messias wird über die gesamte Erde herrschen, im Gegensatz zu Alexander, dessen Reich nur einen kleinen Teil der Welt umfasste. In Vers 10 wird dies als Verheißung eines globalen Friedens und einer universalen Herrschaft dargestellt.

  1. Das erste Kommen des Messias wurde exakt vorhergesagt.
  2. Der Messias wird als König herrschen.
  3. Der Messias wird ein gerechter Herrscher sein.
  4. Der Messias bringt geistiges und körperliches Heil.
  5. Der Messias wird demütig und sanftmütig sein.
  6. Die Herrschaft des Messias wird global sein.
  7. Der Messias wird dem Krieg ein Ende setzen und Frieden bringen.

Jesus von Nazareth erfüllte die Prophezeiung aus Vers 9 und wird Vers 10 bei seiner zweiten Ankunft erfüllen. Darin beseht unser Glaube und Hoffnung, nur er wird uns und der Welt den Frieden bringen. Amen.

Die Predigt auf Youtube: