Februar 2020
Monthly Archive
Februar 8, 2020
Befreit zur Nachfolge – Mit Jesus auf dem Weg hinauf nach Jerusalem
Download: Homilie zur Kollekte Septuagesimae Sonntag
3. Sonntag vor der Fastenzeit – Septuagesimä
Altes Testament: Jer 9,22-23; Ps. 31,20-25; Epistel: 1.Kor 9,24-27; Evangelium: Mt 20,1-16
Wochenspruch:
„Wir liegen vor Dir mit unserm Gebet und vertrauen nicht auf unsre Gerechtigkeit, sondern auf Deine große Barmherzigkeit.“ (Dan 9,18)
Tagesgebet
nach dem Allgemeinen Gebetbuch:
O Herr! Erhör wohlwollend die Gebete Deines Volkes, damit wir, die wir zurecht für unsre Missetaten bestraft werden, durch Deine Güte barmherzigst davon befreit werden. Durch Jesus Christus, unsern Erlöser, der mit Dir und dem Heiligen Geist, ein einiger Gott, lebt und regiert, jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.
* * *
Mit dem heutigen Sonntag Septuagesimä,
etwa 70 Tage vor Ostern, werden alle unsere Gedanken, die wir mit dem Kommen und der Erscheinung Christi unseren Geist gefangen hielten, fallen gelassen. Von heute an – im christlichen Kalender – wird ein neuer Abschnitt mit veränderter Betonung eingeläutet.
Mit diesem Sonntag bekommen wir unseren ersten Eindruck auf die nun anbrechende Zeit der Erniedrigung Christi. Und somit fällt eine sich immer mehr verdunkelnde Wolke auf unser Kirchenjahr bis Karfreitag und -samstag. Das christliche Jahr begann mit der Ankunft und Geburt Christi, und wir sangen: Christ der Retter ist da!
Jetzt aber folgen wir ihm nach mit einem neuen Blick auf seine Erniedrigung, erkennen seinen Auftrag und die Last, die er für uns trägt, um unser Retter zu werden. Von heute an zählen auch nicht mehr die Sonntage nach Weihnachten und nach Epiphanias, seinem Erscheinen, sondern wir zählen jetzt rückwärts, wie wir dies bei einem Raketenstart gewohnt sind: …10, 9, 8, … ,3,2,1- Zero – Null. Von diesem Sonntag an bis zum Tod unseres Retters am Kreuz heißt es: Septuagesimä 70, Sexagesimä 60, Quinquagesimä 50, dann: Quadragesimä 40 (ein Wort, das von quadraginta herstammt). Dann aber sind es nur noch 40 Tage bis Ostern.
Mit dem Aschermittwoch, dem nochmaligen besonderen Einschnitt, dem Beginn der Fastenzeit, zählen wir weiter rückwärts und möchten uns in unserem Geist und Körper auf unseres Herrn einstellen, der spricht: Kommt, lasst uns hinaufgehen nach Jerusalem und dort alles vollenden.
Von diesem Weg der Nachfolge in der Erniedrigung sprechen auch heute unsere Lesungen und stimmen uns auf diesen geistlichen Countdown ein.
In der AT Lesung
erkennen wir, was Gott von seinem Volk in der Nachfolge und im Bund Gottes erwartet hatte. Die Menschen, die dem Willen Gottes folgen, sollten sich weder ihrer eigenen Weisheit, persönlichen Macht oder ihrer Reichtümer rühmen. Ich weiß was, ich kann was, ich hab‘ was. Stattdessen sollten solche Menschen sich nur rühmen oder darauf stolz sein, dass sie ihren Herrn innig kennen und auch verstehen. Es geht um eine innige, liebevolle Kenntnis von Gott (1Joh 3,1). Gott wollte, dass das Volk seine Güte und Gerechtigkeit genau kennt. Barmherzigkeit oder Güte bezieht sich auf Gottes treue Liebe: Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte – Jer 31,3 (33,11; Klgd 3,22). Gott würde zu seiner Verpflichtung gegenüber seinem Volk treu stehen, selbst inmitten ihres sündigen Lebens. Denn über ganz Israel steht Gottes Urteil: Sie haben ein unbeschnittenes Herz. Aber in seiner großen Barmherzigkeit verkündet er, dass er es ist, der ihnen ein beschnittenes Herz geben will. Dies trifft aber nur die, die nicht auf ihr eigenes Können, Wissen und Haben stolz sind. Denn Beschnittene können nur Menschen sein, die sich selbst zurücknehmen, nicht viel von sich halten, besonnene und fromme, die alles von ihrem Herrn erwarten, ihn lieben und nachfolgen.
In unserer Epistel spricht Paulus von dem ungeteilten Einsatz, aber auch von der Möglichkeit des Scheiterns im Christenleben, und nicht nur für diejenigen, die im himmlischen Rennen laufen (1Kor 9, 24, 26). Wir denken auch an die, die einem anderen Evangelium nachlaufen. Das heißt für alle im Reich Gottes Kämpfenden, dass sie in der Nachfolge und für das Himmelreich manche Strapazen durchstehen, um Gottes Herrlichkeit und einen Siegeskranz zu erlangen. Diese Anstrengungen treffen hier auf den Apostel Paulus zu, in denen er sich eigentlich immer befindet. (V 27). Trotz allem möchte er nicht vergeblich gekämpft haben. Wenn er schon so um seine Nachfolgelauf besorgt ist, wie viel mehr sollten gerade wir um unseren Einsatz im Reich Gottes besorgt sein?
Das Evangelium
nimmt das gleiche Thema auf. Dort im abschließenden Vers schreibt Matthäus, um uns in unserer Nachfolge an eine wichtige Angelegenheit zu erinnern. Denn, obwohl viele berufen wurden, in Gottes Weinberg und Mission zu arbeiten, sind doch nur wenige von ihnen auserwählt, die letztlich den Siegespreis gewinnen werden. Erst und Letzte? Denn viele sind berufen, doch wenige auserwählt! Matth 20,16
Das Kollektengebet
selbst ist in eine Bewegung der Erniedrigung eingebettet. Es stellt sich wie eine Person im Bußgewand vor, die um Vergebung bittet. Sie befindet sich im Gefängnis hinter Gittern und bittet um Erbarmen und Erhörung. Christus steht noch in einer Entfernung und vernimmt den Ruf um barmherzige Befreiung aus diesem Gefängnis.
Damit werden wir heute durch alle drei Abschnitte der Schrift, die im Gottesdienst gelesen wurden, erinnert, dass sich nun ein neuer Abschnitt des christlichen Kirchenjahres mit Blick auf unsere eigene Jesusnachfolge fortsetzt.
Ab jetzt aber werden wir begleitet von ernsten, schmerzenden und auch mehr traurige Motiven und Melodien. Sie sollen uns mit auf dem Weg begleiten und verstehen und empfinden lassen, dass wir in unserer Nachfolge mit Christus den schweren Weg hinauf nach Jerusalem gehen, mit ihm dem Kreuzestod entgegen. Amen
Februar 3, 2020

CHRISTUSGEMEINDE Schwarzenborn
A n g l i k a n i s c h e K i r c h e in Deutschland
Herzlich Willkommen zu Gottesdiensten und Treffen!
Sonntags: 10 Uhr Gottesdienst
Mahlfeier 3x monatlich, letzter Sonntag im Monat Wortgottesdienst
HINWEIS: 23.02. um 10.50-11.50 Jahresgemeindestunde
Mitglieder -Doppel & Gastmitglieder
Kapelle: Schwarzenborn, Richbergstr. 11, Christuskapelle; Nach den Gottesdiensten Einladung zum Brunch in der Jausenstation
Andachten und Treffen unter der Woche:
Dienstag-Samstagmorgen: 8:00 bis 8:30 Uhr Morgenlob / Familienlob
Dienstag 18 Uhr: Abendlob Kapelle mit Römerbriefauslegung
Mittwoch 16 Uhr Frauentreff
bei Elisabeth Ried, Spatzentriesch10, Neukirchen
Anfragen: Eva Gabelmann 0177-761997
Letzter So. n. Epiphanias
Sonntag, 02.02.2019
10.00 Uhr Christuskapelle Abendmahlsgottesdienst
Thema: Die Herrlichkeit Christi
Wochenspruch:
„Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völker, doch über dir geht leuchtend der Herr auf, seine Herrlichkeit erscheint über dir.“ (Jes 60,2)
Tagesgebet:
O Gott. Dein gepriesener Sohn ist erschienen, die Werke des Teufels zu zerstören und uns zu Kindern und Erben des ewigen Lebens zu machen. Wir bitten Dich: Verleihe, dass wir uns in dieser Hoffnung selbst reinigen, gleichwie er rein ist; damit, wenn er in Kraft und großer Herrlichkeit wiederkommen wird, wir in seinem ewigen und herrlichen Reich ihm ähnlich gemacht werden, wo er mit Dir, o Vater, und mit Dir, o Heiliger Geist, lebt und regiert, jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.
Lesungen: Ez 36,16-27; Ps 97; 1 Joh 3,1-10; Mt 24,23-31
3. Sonntag vor der Fastenzeit
Sonntag, 09.02.2020 – 10.00 Uhr Christuskapelle
Abendmahlsgottesdienst Thema: Lohn und Gnade
Wochenspruch:
„Nicht im Vertrauen auf unsere guten Taten legen wir dir unsere Bitten vor, sondern im Vertrauen auf dein großes Erbarmen.“ (Dan 9,18)
Tagesgebet:
O Herr. Wir bitten Dich: Erhöre wohlwollend die Gebete Deines Volkes, damit wir, die wir zu Recht für unsere Missetaten bestraft werden, durch Deine Güte und Barmherzigkeit davon befreit werden um der Ehre Deines Namens willen. Durch Jesus Christus, unseren Erlöser, der mit Dir und dem Heiligen Geist, ein einiger Gott, lebt und regiert, jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.
Lesungen: Jer 9,22-23; Ps 31,20-25; 1.Kor. 9,24-27; Mt. 20,1-1
2. Sonntag vor der Fastenzeit
Sonntag, 16.02.2020
10.00 Uhr Christuskapelle Abendmahlsgottesdienst
Thema: Das vierfache Ackerfeld
Wochenspruch: „Wenn es heißt: Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet euer Herz nicht.“ (Hebr 3,15)
Tagesgebet: O Herr. Du siehst, dass wir unser Vertrauen nicht in unsere eigenen Werke und Leistungen setzen. Verleihe gnädig, dass wir durch Deine Kraft gegen alle Widerwärtigkeiten beschützt werden. Durch Jesus Christus, unsern Herrn. Amen.
Lesungen: Jes 55,6-11; Ps 95; 2.Kor.11,19-31; Lk.8,4-15
Letzter Sonntag in der Fastenzeit
Sonntag, 23.02.2020
10.00-10.45 Wortgottesdienst / Thema: Hinauf nach Jerusalem
10.50-11.50 Jahresgemeindestunde
Mitglieder -Doppel & Gastmitglieder
Wochenspruch:
„Wir gehen jetzt nach Jerusalem hinauf; dort wird sich alles erfüllen, was bei den Propheten über den Menschensohn geschrieben steht.
| Geburtstage: Marita St. 1.02.; Elisabeth R. 14.02
Wir wünschen Gottes Segen und seine täglich spürbare Kraft und Leitung für das neue Lebensjahr. |
Februar 3, 2020
Posted by Bischof Meyer under
Predigten
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Auf Jesus schauen, das macht den Unterschied. 1. Johannes 3,1-10
- Joh 3,1 beginnt mit einem Befehl: Sehet, schaut doch, ihr sollt das nachfolgend Erwähnte betrachten, nämlich die Liebe Gottes! Siehst du. erkennst du diese?
-
Niemand hat Gott je gesehen, doch einer hat ihn uns verkündigt.
Joh. 1. 18. Wie schauen wir Gott? Zuerst doch durch die Verkündung Christi durch seine Boten, durch sein ewiges Wort. Heute und gewöhnlich können wir Gott nicht dauernd durch Visionen, sondern durch Hören und Glauben sehen.
Was bedeutet dann in Ex 24,9+10: Sie sahen den Gott Israels? Die Ältesten Israels stiegen beim Bundesschluss auf den Berg und dürfen in einer Theophanie, einer Gotteserscheinung, die Herrlichkeit Gottes schauen. Sie essen und trinken in der Gegenwart Gottes umgeben von einer unübertrefflichen Herrlichkeit.
Wenn immer im Alten Bund Menschen den Engel Gottes sahen: Mose, Elia oder auch Gideon, dann war es eine Gottesvision von dem Engel Jahwes. Und das ist Jesus im AT. Er ist das Ebenbild Gottes dann sichtbar im NT. Doch der sündige Mensch kann Gott nicht direkt sehen, da er sonst in Gegenwart der Heiligkeit Gottes stirbt.
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Doch zum Sehen kommen wir nur durch eine Neugeburt.
Nikodemus ist uns hier ein Vorbild. Wenn Gott dem Herz und Sinn des Menschen eine Neugeburt schenkt, dann kann er neu sehen, dann kann er Dinge des Reiches Gottes sehen und erkennen, die er früher nicht sah. Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bis, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen (Jo 17,3).
Die Neugeburt erst schenkt einen Blick in das Reich Gottes, und der Blick auf den Gottessohn ist Grund und Auswirkung der Neugeburt.
Bisher erkennen, sehen wir nur bruchstückweise. Niemand, auch nicht der Gemeinde-Prophet hat die Erkenntnis oder den vollkommenen Blick auf Jesus. Wenn er einen Blick besitzt, dann nur einen kurzen erhaschenden Blick in der Zeit für eine kurze Zeit. Doch morgen mag sein Blick wieder getrübt oder vollkommen dunkel sein.
Dazu ein Kirchenlied: Unser Wissen und Verstand ist mit Finsternis umhüllet. Wo nicht deines Geistes Hand Uns mit hellem Licht erfüllet:Gutes denken, tun und dichten Mußt du selbst in uns verrichten.
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Wir werden aber Christus sehen, wenn er wiederkommt, um sichtbar zu herrschen.
V 2b+3 Wir wissen aber, wenn er erscheint, dass wir Christus ähnlich sein werden. Nämlich, wenn wir einen verherrlichten vollkommenen neuen Körper erhalten. Dann, wenn wir vollkommen frei von Sünde sein werden, ganz heil und geheiligt sind, werden wir ihn vollkommen sehen. Dies geschieht bei Jesus Wiederkunft. Hinweis auf das Predigtlied: Jesus, wir sehen auf dich.
Wollen wir JESUS sehen? Wenn ja, dann bringt gerade diese Sicht Veränderungen in unserem Leben hervor, innerlich und auch äußerlich.
Hoffst du darauf, dass du ihm ähnlich sein wirst? Oder hast du Angst, ihn zu sehen? Wir hoffen und warten! Und aus diesem Grund wollen wir alle, wie eine Braut, die sich für den Bräutigam hübsch und annehmbar macht, gut aussehen. Wir werden uns überlegen müssen, welche schmutzige oder unschöne Kleider der Sünde wir noch ablegen sollen, um das sündlose Kleid und den Charakter Christi anzuziehen. Wir wollen doch keine sündigen Fastnachts- und Karnevalskleider anziehen, um mit der Masse der Karnevalsfreunde bis Aschermittwoch mitzufeiern.
Lebst du in der Heiligung, der Erneuerung, willst du, dass dein Wesen verändert wird, damit du Christus ähnlich, Christus gleich wirst? Dann schaue auf Jesus.
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Jeder, der Christus beständig vor Augen hat, der bleibt in Verbindung mit ihm und sündigt nicht.
In Ps. 16,8 sagt David: Ich habe den Herrn allezeit vor Augen, steht er mir zur Rechten, so werde ich fest bleiben.
Die Wiederholung in Apg. 2,25 sagt: … Ich habe den Herrn beständig vor Augen, er steht mir zur Rechten, ich wanke nicht.
Wie aber wankt man nicht oder steht fest als Christ? Wenn man im Herrn bleibt, wenn man sich in Christus wie in einer Schutzburg befindet.
Wer sich in der „Christusburg“ aufhält, der wird von den Feinden von außerhalb der Mauer nicht angegriffen. Wer in der Liebe bleibt, der kann nicht hassen. Wer im Frieden bleibt, der kann keinen Unfrieden stiften. Wer in der Ruhe bleibt, der wird keine Unruhe verbreiten.
Nun steht in V 6 übersetzt: Wer in Christus beständig bleibt, der macht sich die Sünde nicht zur Gewohnheit. Hier steht: Der sündigt nicht. Das steht hier in der Gegenwartsform.
Wir wissen, dass Christen solange sie leben noch die alte Natur Adams besitzen. Dieser alte Adam sündigt weiter, … und wir fehlen oft. Aber doch sündigen wir nicht dauernd oder willentlich. Oder beharren wir dauernd willentlich in der Sünde?
Irrlehrer behaupten entweder: Der Christ kommt an einem Punkt, dass er nie mehr auf Erden sündigt oder sie behaupten, der Christ sündigt dauernd, er kann sogar so viel sündigen, wie er will. Es kommt nur auf den Geist, auf die Gedanken an. Die müssen in Ordnung sein. Der Körper darf ruhig sündigen, das macht dem reinen Geist dann nichts aus. Doch beide dieser Irrlehren sind abzulehnen.
Hier steht im Johannesbrief, dass der sich in der „Christusburg“ Befindliche sicher ist und nicht dauernd gewohnheitsmäßig sündigt. Das gewohnheitsmäßige Sündigen ist aber ein Zeichen, dass dieser Mensch nicht das wahre Christenleben, nicht das ewige Leben besitzt.
Beispiel: Spanische Prinzessin und Schweinchen, das geputzt mit Schleife sich suhlte.
Wer dauernd in die Pfützen der Welt tritt und sich an der Übertretung der 10 Gebote freut, auch noch Witze darüber macht, andere nach Rö 1,30ff zur Sünde zu ermutigen, der hat Christus nicht gesehen, ist nicht wiedergeboren, und für den Himmel verloren. Dieser Mensch ist noch blind und ein Kind Satans. Er befindet sich immer noch in der Finsternis.
Beispiel: Schaf oder Katze, die Pfützen meiden.
Wer aber Christus erkennt und ihn im Glauben gesehen hat, der lebt nicht mehr gewohnheitsmäßig in der Sünde, suhlt sich nicht darin, freut sich nicht darüber, im Schmutz Zuhause zu sein.
Wollen wir mehr und mehr Jesus sehen und uns wie eine Braut vorbereiten, uns mit den Kleidern des Charakters Christi zu schmücken.
Diese Erneuerung ist unsere beständige Aufgabe. Wir werden zwar oft noch fehlen, aber doch nicht mehr beständig willentlich sündigen. Unser Verlangen wird nicht nur dies sein: w. w. J tun? Sondern Jesus zu sehen, um wie er zu sein.
„To be like Jesus“. – w.J.s .– Wie Jesus (zu) sein. Ist dies dein Verlangen? Amen.